47 Excel-Listen, 12 Versionen, niemand weiss welche aktuell ist? In diesem Use-Case zeige ich dir den ersten pragmatischen Schritt: Excel → SharePoint Liste → Power App – ohne Big-Bang.


„Wir haben 47 Excel-Listen. Jeder pflegt seine eigene Version."
Wenn du in einem KMU arbeitest, kennst du das wahrscheinlich. Excel ist schnell, flexibel und jeder kann damit starten. Aber ab einem gewissen Punkt kippt es:
Die gute Nachricht: Du musst nicht „Excel abschaffen". Du musst nur den ersten sinnvollen Schritt machen – und genau darum geht es in diesem Use-Case.
Stell dir vor, ihr habt eine typische KMU-Liste – z.B.:
Heute liegt sie als Excel irgendwo auf einem Fileshare oder in einem Teams-Chat. Morgen wollt ihr:
Die Power Platform ist Microsofts Low‑Code‑Plattform, mit der du auf Basis von M365/Entra/SharePoint schnell Lösungen bauen kannst – ohne gleich ein grosses Softwareprojekt zu starten.
Sie besteht aus vier Bausteinen:
Wichtig: Viele KMU haben erste Power‑Platform‑Funktionen bereits über bestehende Microsoft‑Lizenzen mit dabei (je nach M365‑Plan und Use Case). Für Premium‑Szenarien (z.B. bestimmte Connectors) können zusätzliche Lizenzen nötig sein.
Kurz: Weil SharePoint alleine „nur" Daten speichert – die Power Platform macht daraus Prozesse.
Der typische Weg, der sich in der Praxis bewährt:
Unser Tipp: Wenn du dich überfordert fühlst – starte mit Punkt 2. Alles andere kommt später.
Das ist der Teil, den viele überspringen – und danach genau dort wieder Zeit verlieren.
Checkliste:
Unser Geheimtipp: Wenn du heute schon weisst, dass du später filtern willst (z.B. Status = Offen/In Bearbeitung/Erledigt), dann mach daraus jetzt ein klares Feld. Das spart dir in Power Apps später viel Ärger.
Die einfachste Variante für den Start: Erstelle eine Liste in Microsoft Lists (oder direkt in SharePoint) und importiere deine Excel-Tabelle.
Das Ergebnis: Eine zentrale Liste, die du in Teams einbinden kannst, mit Versionierung und Rechten.
Wichtig: Eine SharePoint Liste ist nicht „Excel im Browser" – und das ist gut so. Du bekommst strukturierte Daten, die sich super für Apps und Automatisierung eignen.
Jetzt kommt der Moment, wo Teams plötzlich sagt: „Ah, so macht das Sinn."
Mit Power Apps baust du eine einfache App, die genau die Felder zeigt, die wirklich gebraucht werden – ohne dass jemand Angst haben muss, eine Formel zu zerstören.
Minimal-Version (MVP):
Wenn du willst, kannst du die App direkt als Tab in Teams einbinden – das ist oft der Gamechanger für die Adoption.
Automatisierung muss nicht komplex sein. Drei schnelle Wins, die in KMUs fast immer funktionieren:
Unser Tipp: Starte mit einem Flow, der messbar Zeit spart. Dann hast du sofort Rückenwind für den nächsten Schritt.
Doch, sicher. Excel bleibt genial – aber mehr als Analyse-Tool und weniger als „Datenbank".
In der Praxis sieht das oft so aus:
Falls du dich für angrenzende Themen interessierst, hier ein paar passende Artikel:
Wenn du heute eine Excel-Liste hast, die euch nervt, dann ist der beste nächste Schritt selten „ein riesiges ERP-Projekt". Oft reicht:
So bekommst du schnell einen Nutzen, ohne dein Team zu überfordern – und du hast eine Basis, die du später sauber ausbauen kannst.
Du willst das bei dir im Unternehmen angehen? Wir helfen dir gerne beim ersten Schritt – von der Datenstruktur bis zur App im Teams-Tab.
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